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Transvocale 2009

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Sidare

Bevor Konstantin Wecker in seinem „Bagdad-Kabul“-Projekt die musikalische Begegnung zwischen Orient und Okzident zelebriert, wird die in NRW und Holland beheimatete Gruppe Sidare traditionelle Maqamat aus Bagdad vortragen. Maqamat (Singular: Maqam) sind Tonfolgen, die in den Musikformen fast aller nahöstlichen Länder verwendet werden. Je nach Ausgangston drücken sie einen bestimmten Gefühlsgehalt aus. Im Irak bezeichnet das Wort „Maqam“ zusätzlich eine 3.000 Jahre alte, strenge Gesangsform, die nur in der Hauptstadt Bagdad gepflegt wird. Ebenso Bagdad-typisch ist der Name der Gruppe: Sidare bedeutet soviel wie „Käppi“ oder Schiffchenmütze; eine Sidare tragen die Bagdader Maqam-Rezitatoren bis heute beim Musizieren.

Das Quartett Sidare um den Sänger und Perkussionisten Saad Thamir besteht aus Musikern, die alle im Irak eine fundierte Ausbildung in traditioneller Musik erhalten haben. Später verschlug es sie nach Westeuropa, wo sie in verschiedenen Ensembles auftreten und als Lehrer oder Dozenten arbeiten.

Konstantin Wecker

Wir sind Zeugen des Kriegsgeschehens in Irak, wir erleben über das Fernsehen und die Presse mit, was in Afghanistan passiert. Dazu erreichen uns zunehmend Informationen über das Leben der Menschen. Auf der Bühne aber wird eine andere Geschichte erzählt. Es ist die Geschichte der Musiker: In ihren Liedern, in ihren Rhythmen lebt ein Teil ihrer persönlichen Gedanken, ihrer Ängste und Freuden und ihres Wissens. Alle Musiker dieses Projekts erzählen von ihrem Land und davon, wie sie es erleben, auch Konstantin Wecker, der der Gastgeber ist. Er hat Laith Abdul Ameer aus dem Irak eingeladen, Hakim Ludin aus Afghanistan und Cetin Oraner aus der Türkei.

Auf der Bühne entsteht dabei Musik als Mittel, wirklich zu kommunizieren, sich tiefer einzulassen auf den anderen, als es sonst in der kurzen Zeit des Miteinanderseins irgend möglich ist. Das Projekt wurde bislang nur wenige Male aufgeführt – das Konzert bei der transVOCALE ist die einzige Vorstellung 2005! Dazu wird der Mitschnitt der Premiere vom Februar 2004 in München auf CD vorliegen. Aus dem Erlös soll eine Musikschule in Kabul unterstützt werden. Denn „wer an der Trommel sitzt, wird kein Futter für Fundamentalisten!“ (Hakim Ludin)

Agnieszka Chrzanowska

Preisgekrönt: Im Jahr 2004 gewann Agnieszka Chrzanowska den Spezialpreis der Deutsch-Polnischen Kulturvereinigung „Polonica“, und ihre aktuelle CD wurde in der Kategorie „Album des Jahres – Poetische Musik“ für den Musikpreis „Fryderyk 2000“ nominiert. Die ausgebildete Sängerin und Schauspielerin singt zu einer Musik, die zwischen Chanson, Pop und Rock changiert, mit großer Ausstrahlung Texte von bekannten polnischen Dichtern der jüngeren (Michal Zablocki) wie auch der älteren Generation (Czeslaw Milosz).

Virginia Mukwesha

Virginia Mukwesha wurde in Simbabwe in eine Familie von Musikerinnen, Hebammen, Kräuterfrauen und Geistheilerinnen hineingeboren. Ihr Hauptinstrument ist die Mbira, eines der ältesten und magischsten Instrumente der Welt, denn neben Heilung, innerer Ruhe und Trance bewirkt die Mbira die alltägliche Kommunikation von besessenen Medien mit den lebenden Geistern gestorbener Ahnen. Neben der Mbira trommelt Virginia Mukwesha auf der Ngoma, singt und ist zudem eine der besten Hosho(=Rassel)-Spielerinnen Simbabwes. Wie alle Mbiraspieler kann Virginia Mukwesha im Schlaf spielen und im Traum singen. Während fast alle von Männern gesungenen Mbira-Songs von Armut, Krieg und Leid handeln, singt Virginia Mukwesha auch von Witz, Freude, Glück und Liebe.

Saadet Türköz

Saadet Türköz kommt aus Turkestan, der imaginären Heimat aller Turk-Völker. Basierend auf dieser Tradition, hat sie sich zu einer gefragten Vertreterin improvisierter Musik entwickelt. Begleitet wird sie vom Schweizer Martin Schütz, der mit seinem akustischen Cello und seinen elektronischen Soundgeräten mal wilde Rhythmen, mal eindringliche Soundflächen kreiert, über denen Saadet Türköz’ ausdrucksstarke Stimme sich frei entfaltet. „Song Dreaming” heißt das aktuelle Programm, eine tranceartige Mischung zeitgenössischer und spontan entwickelter Musik, in der die Erinnerung an ihre traditionellen Ursprünge im östlichsten (heute chinesischen) Teil Turkestans mitschwingt.

DJ Ipek

Mit ihrer innovativen Fusion von Oriental-Dancefloor-Sound, Club-, House- und Technomusik, gemixt mit Queerclassics, hat sich DJ Ipek, die 1972 als Tochter türkischer Immigranten in München geboren wurde, einen zentralen Platz in der Berliner Musikszene erobert. Ihr Stil ist eine groovige, weibliche und sinnliche Mischung aus Nu-Oriental Dance, Pop, Desi-Bollywood-Bhangra-Indian-Soundz, Breakbeatz, Tech Buka House, Asian Elektroniks, und Queerdance. Ihre Sets nehmen das Publikum mit auf eine Reise, nicht nur zur Musik aus der Türkei, Nord-Afrika, Israel, Iran, Balkan, Griechenland und Bollywood, sondern auch aus den UK und USA. Dabei scheut sie sich nicht, musikalisch-stilistische wie auch politische Tabus zu brechen.

Veda Hille

Veda Hille gehört zu den originellsten Vertreterinnen der kanadischen Singer-/Songwriter-Szene. Die 1968 in Vancouver geborene Künstlerin begann mit klassischer Musik, spielte Jazz, dachte daran, Psychiaterin zu werden, studierte Bildhauerei, Film und Performance-Kunst und arbeitete als Bar-Pianistin und Köchin. Sie schreibt über die natürliche Welt, die beständige Drohung der Tragödie und die Vertracktheiten der Liebe, hat ein Album über die kanadische Malerin Emily Painter aufgenommen sowie eine Suite über das Yukon Territory und jede Menge Stücke über Sex und den Tod geschrieben. Die Presse verglich sie mit den Größten: „Musikalisch genauso neuartig und emotional, genauso ehrlich wie Joni Mitchells ‚Blue’, Van Morrisons ‚Astral Weeks’ oder die gesammelten Werke von Nick Drake.”

Ensemble Ayarkhaan

Für die Jakuten ist Ayarkhaan derjenige, der ihren Stamm geschaffen hat und der das Erbe des Volkes bewahrt. Insofern ist es bezeichnend, das sich eine Gruppe nach ihm benennt, die es sich unter der Leitung von Apophyllite Mikhaylovna Degtiareva zur Aufgabe
gemacht hat, die Volksmusik zu beleben und weiterzuentwickeln. Typisch für die Musik der Jakuten ist einerseits die Maultrommel khomus – Saha gilt als Maultrommel-Zentrum der Welt – und andererseits der Obertongesang. Die Künstler singen in dem Stil „d’ieretii”, bei dem die Hauptmelodie durch dekorative Kontrapunkt-Linien umsungen wird. Damit sowie mit ihren Maultrommeln zeichnen die Musiker ein Bild ihrer Heimat in Nordsibirien, indem sie das Heulen des Windes, das Schreien der Möwen und vor allem das Galoppieren der Pferde nachahmen. In einer kleinen Ausstellung werden Ayarkhaan auch Maultrommeln aus aller Welt zeigen und zum Verkauf anbieten.

Irkutsk Ensemble

Das Irkutsk Ensemble für authentische Musik besteht bereits seit zehn Jahren. Es hat sich auf die Lieder der Bauern aus den Dörfern spezialisiert, die evakuiert und geflutet wurden, als die Städte Irkutsk und Ust-Ilim sowie das Kraftwerk in Angara gebaut wurden. Das musikalische Material dafür fanden die Musiker in den Archiven der Konservatorien und durch eigene Feldforschung. Für das Ensemble und seinen Leiter Aleksandr Rogachev sind diese Lieder nicht nur Dokumente der Unterhaltung in diesen Dörfern, sondern sie enthalten auch ebenso den Moralkodex, im Einklang mit der Natur, seinem Nachbarn und mit Gott zu leben. Yegor Reznik, Professor an der Pariser Sorbonne, reihte denn auch die Arbeiten und Aufnahmen des Irkutsk Ensembles in das Weltkulturerbe ein.

L‘Ham de Fòc

L‘Ham de Fòc – Sängerin Mara Aranda und Multi-Instrumentalist Efrén López – haben das Konzept entwickelt, sie schreiben die Lieder, sie bilden den Mittelpunkt der meist 7-bis 8-köpfigen Band, deren Mitglieder häufiger wechseln. In ihrer Musik vermischen sich europäisches Mittelalter mit griechisch-türkischer Antike und zeitloser orientalischer Tradition, Bordunklänge mit ungeraden Rhythmen, Mystik mit Theatralik. Ihre aktuelle CD „Cor de Pòrc“ wurde vor allem von der Musik des Ottomanischen Reiches inspiriert, die auch heute noch in der Türkei, Griechenland und Armenien auf der Oud gespielt wird. Gleichzeitig beruhen die Songs auf der valenzianischen Tradition des Cant d‘estil, die stark an den Flamenco erinnert: Mit von einem Dichter eingeflüsterten Texten wird über eine feste Melodiebasis improvisiert. Die Idee hinter dem Programm ist das ewige Gehen und Wiederkommen mit der Mutlosigkeit als Weggefährten und der Unvollkommenheit, die uns die Natur in die Wiege gelegt hat. Sinnbild hierfür ist für L‘Ham de Fòc ein Bild, das sie in einer Kathedrale fanden, auf dem ein Schwein zu sehen ist, das versucht, ein paar Töne aus einer Harfe zu bekommen: Auch wenn der Mensch sich noch so anstrengt und Stunden mit Forschung und Lernen verbringt, ist er doch nur ein einsames Schwein mit einer endlosen Unzufriedenheit.

LéOparleur

Ein bisschen Rock’n’Roll, ein wenig lateinamerikanische Kultur, je eine Prise Jazz, Musette und Flamenco, ein paar arabo-andalusische Melodien und osteuropäische Sounds – und ganz viel Fiesta und „savoir vivre“: Die sechs Franzosen aus Strasbourg nehmen die Zuschauer durch Magie, Fantasie, Poesie und Imagination mit auf eine farbige und lebensfrohe Reise. Ihre Texte changieren zwischen kleinen Geschichten des mitteleuropäischen Alltags und der Gelassenheit einer karibischen Strandparty. Dabei adaptieren sie die Gedichte des Sufipredigers Yunus Emre aus dem 13. Jahrhundert ebenso wie die spitze Ironie eines Bertolt Brecht in seiner Betrachtung des Nazismus im Nachkriegsdeutschland. LéOparleur zelebrieren das Leben zwischen Schwarz und Weiß, Bitter und Süß, Lachen und Weinen, Tanzen und Staunen.

Tambores de Venezuela

Das 11-köpfige Ensemble, das erstmals in Europa zu Gast ist, stellt die quicklebendige Percusión Afrovenezolana vor. Die 1997 in Venezuela gegründete Gruppe besteht aus 7 Musikern/Sängern (darunter die regierende Gesangskönigin des Bundesstaats Lara!) und 4 Tänzern. Sie erforschen die verschiedenen Rhythmen und Lieder Venezuelas und tragen mit ihrem Repertoire insbesondere der afro-venezuelanischen Perkussion Rechnung. Der polyrhythmische Reichtum der Musik der afrikanischen Vorfahren wie Son, Calipso, Parrandas usw. sind die Grundlage für die weltbekannten lateinamerikanischen Rhythmen. Auf internationalen Festivals wie dem „Festival Internacional de Percusión PERCUBA“ in Havanna oder der „Música del Mundo 2004“ in Bogotá, Kolumbien, konnte die Gruppe bereits überzeugen. Sie wurde als bestes ausländisches Ensemble beim „Festival de Raíces Africanas WEMILERE 2004“ in Guanabacoa (Kuba) ausgezeichnet.

Haïg Yazdjian

Haïg Yazdjian wurde als Sohn armenischer Eltern in Syrien geboren, lebt aber seit über 20 Jahren in Griechenland. Erst dort widmete er sich der Musik, studierte die unterschiedlichen Traditionen und Modi der osteuropäischen/vorderasiatischen Musik und lernte das Spiel auf der Laute Oud. 1996 erschien sein erstes Solo-Album, das ihm nicht nur als Musiker und Sänger, sondern vor allem auch als Komponisten viel Lob einbrachte für die Art und Weise, wie er auf der Grundlage der Traditionen des östlichen Mittelmeerraums eine sehr seriöse und zeitgenössische Musik geschaffen hatte. „Wenn man Haïg Yazdjian Oud spielen hört, dann denkt man unwillkürlich an etwas, das im Flamenco ‚Duende’ genannt wird: Gefühl, Leidenschaft und eine tiefe Spiritualität, die er in seiner Musik ausdrückt.“

JOINT VENTURE SOUND SYSTEM

Bereits 1989 startete Miroslaw „Maken“ Dzieciolowski – der eigentlich unter dem Namen DJ BASS REPRODUKKTOR PRIEST MAKEN I auftritt – in seiner Heimatstadt Zgorzelec mit dem JOINT VENTURE SOUND SYSTEM eine der ersten polnischen Alternativ-Discos: Reggae-SoundSysteme waren damals noch reichlich unbekannt. Heute besteht das JVSS aus zwei Musikern: Maken und seinem Freund, dem Produzenten, Remixer und Effektkünstler ACTIVATOR. Für ihre DJ-Nächte bilden Reggae und seine Stilverwandten immer noch die Basis, doch von dort aus geht’s weiter in Richtung Folk, Global Beats, Ska und andere. Maken mag es außerdem, ein bisschen Theater und Anarchie in die Performance zu integrieren – üblicherweise tritt er in einem Priestergewand auf.
Abgesehen von seiner Pionierarbeit für Reggae und Dub ist Maken auch noch als Rundfunk- und Pressejournalist aktiv und leitet eine Agentur, wobei es ihm immer auch um mehr als nur die Musik geht: „Wahre Independent-Künstler, die etwas zu sagen haben, werden immer respektiert. Ein bewusstes Soundsystem ist ihr Konzept. Positive Veränderung ist ihr Ziel. Musik kann eine richtige Message verbreiten und nicht nur Spaß machen, sondern auch zum Nachdenken anregen.“

Mathilda

Mathilda – so heißt das kleine Mädchen aus dem Film „Léon – der Profi“ von Luc Besson. Mathilda ist naiv, cool und dickköpfig – und dabei supersexy rational. Mathilda, so heißt auch eine neue Band aus Berlin, und „supersexy rational“ benannten sie ihr im Februar 2005 vielgelobtes Debutalbum. Es erzählt humorvolle und melancholische Geschichten vom alltäglichen Scheitern und den kleinen Augenblicken des Glücks. Über Jahre hat der Gitarrist und Songschreiber Florian Bald seine Lieder und Texte gesammelt; die passende Band fand er im Frühjahr 2003 in Berlin, als er zum ersten Mal die Sängerin Anika Mauer hört. Mit weiteren Musikern entstand das Septett Mathilda, das Balds Texte kongenial umsetzt: Die Band spielt in ihren Chanson mit allen Stilmitteln der Popmusik – Rumba, Swing, Jazz, Soul, Rock, Elektronik.

Beata Osytek

Die junge Sängerin, Komponistin und Textdichterin Beata Osytek ist Preisträgerin fast aller polnischen Liedermacher-Festivals. Die Jazzmusik-Absolventin der J.-Wasowski-Kunstschule in Warschau singt mit ihrem Quartett klassische Balladen und rockige Stücke. Ihre erste CD „Mit Stille“ erschien im Dezember 2003.

Dänu Brüggemann

Nach einem Ausflug ins eher Humorvolle – Kabarett und Musik verband er zu einem „Hör-TheaterSchmunzel-Grübel-Happening“ – kehrt der Berner Musiker, Autor, Komponist und Schauspieler Dänu Brüggemann mit seiner neuen Produktion „Eis für e Blues und di“ zum Blues zurück – zum „berühmtesten Auslandsberner“. Der Blues kommt mit Hut und Mantel, unverkennbar und doch irritierend, als Musikstil oder Gefühlslage – und auch in Form des exzellenten Celtic-Blues- und Slide-Guitar-Spezialisten Richard Koechli aus Luzern. In Schwyzerdütsch singt Dänu Brüggemann rockige Ohrwürmer und sanfte Balladen, intelligente Texte mit starken Bildern zu packenden Grooves – hintersinnig, tiefgründig und doch versöhnlich, „...voller Sorgfalt, musikalischem Einfühlungsvermögen und Spass.“ Concerto

Rachelina Giordano
+ Die Maccheronies

Im Mittelpunkt des Programms von Rachelina Giordano und ihren sechs Mitmusikern steht eine Krippe: Das Konzert findet schließlich am 1. Advent statt, und so wird Rachelina Weihnachts- und Winterlieder aus ihrer neapolitanischen Heimat vortragen. Die neapolitanische Weihnachtskrippe ist durch ihre enge Verbundenheit mit Alltag und Mythen der Stadt wichtiger Bestandteil des kulturellen Selbstverständnisses ihrer Bürger. Die Besonderheiten lassen sich leicht anhand des ungewöhnlichen Szenariums und der sich darin tummelnden Figuren nachvollziehen. Der Maler und Krippenbauer Marco Zezza ist mit dieser Tradition seiner Heimatstadt aufgewachsen und hat nach dem Studium der modernen Kunst seine Liebe zu den Miniaturwelten neu entdeckt. Lo Zampognaro, der Dudelsackspieler, der auf keiner Krippe fehlen darf, erscheint in Gestalt von Alberico Larato auf der Bühne und konzertiert zusammen mit den anderen Musikern. Noch heute steigen die Hirten im Winter von den Bergen in die Städte am Meer hinab und gehen mit ihren archaischen Instrumenten von Haus zu Haus, um die Weihnachtskrippen einzuweihen. Rachelina singt Lieder zur Jahreszeit: zum Advent, zum Winter, zum Jahreswechsel, und ergänzt sie durch Geschichten aus dem Alltagsleben der Stadt am Vesuv. Sie bilden die thematische Klammer für die einzelnen Elemente des italienischen Adventsabends und erklären die Bedeutung der Figuren und der Inszenierung der Krippe.